Zink kaufen – Bisglycinat, Citrat und ZMA

Zink ist ein Spurenelement, das an über 300 Enzymen beteiligt ist. Es trägt zu einem normalen Immunsystem, zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel, zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut sowie zu einer normalen Eiweißsynthese bei. Die DGE gibt je nach Phytatgehalt der Ernährung 7–10 mg (Frauen) bzw. 11–16 mg (Männer) pro Tag als Referenzwert an. Gute Quellen sind Fleisch, Käse, Eier, Vollkorn und Hülsenfrüchte – wer sich pflanzlich ernährt oder viel schwitzt, achtet besonders auf die Versorgung. Bei EP Nutrition findest du Originalware von GN Laboratories, Big Zone und Olimp Sport Nutrition. Werktags bis 15 Uhr bestellt, verschicken wir noch am selben Tag – ab 60 € versandkostenfrei innerhalb Deutschlands.

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Zink kaufen – Bisglycinat, Citrat und ZMA

Welche Zink-Formen gibt es?

  • Zinkbisglycinat – Zink an die Aminosäure Glycin gebunden; gilt als gut verträglich und gut verfügbar: GN Zinc Bisglycinate und Big Zone Zink Bisglycinate.
  • Zinkcitrat – organische Verbindung mit guter Löslichkeit und günstigem Preis: GN Zinc Citrate.
  • Zinkgluconat und Zinkoxid – häufig in günstigen Präparaten; Oxid wird schlechter aufgenommen. Beide hier nicht im Sortiment.
  • ZMA – Kombination aus Zink, Magnesium und Vitamin B6, meist für den Abend gedacht: Olimp ZMA.
  • Zink in Multivitaminen – viele Multis enthalten 5–10 mg Zink; wer eines nimmt, braucht meist kein Einzelpräparat.

Worauf beim Kauf achten?

Maßgeblich ist der Gehalt an elementarem Zink pro Tablette, nicht das Gewicht der Verbindung. Das BfR schlägt für Nahrungsergänzungsmittel eine Höchstmenge von 6,5 mg Zink pro Tag vor, weil die Zufuhr aus Lebensmitteln bereits hoch ist; die EFSA nennt 25 mg pro Tag als tolerierbare Obergrenze aus allen Quellen. Präparate mit 15 oder 25 mg pro Tablette sind also hoch dosiert – sinnvoll nur bei nachgewiesenem Mangel und besser nicht dauerhaft. Bisglycinat ist die Wahl bei empfindlichem Magen, Citrat die günstige Alternative. Achte auf die Tablettenhülle (vegan?) und auf Zusatzstoffe. Dauerhaft hohe Zinkmengen können die Kupferaufnahme beeinträchtigen – ein weiterer Grund, moderat zu dosieren.

Einnahme / Anwendung

Nimm Zink laut Herstellerangabe einmal täglich zu einer Mahlzeit – auf nüchternen Magen verursacht es bei manchen Übelkeit. Zeitlich getrennt von hoch dosiertem Eisen, Calcium oder Magnesium, weil sich die Mineralstoffe bei der Aufnahme gegenseitig beeinflussen; ZMA kombiniert Zink und Magnesium in abgestimmter Menge und wird abends genommen. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung; wer einen Mangel vermutet, lässt den Zinkstatus beim Arzt bestimmen.

Passt gut dazu

Formen, Dosierung und Hinweise zur Verträglichkeit erklärt der Zink-Ratgeber. Häufig kombiniert werden Magnesium, die Kombination ZMA und Vitamin C, das ebenfalls zu einem normalen Immunsystem beiträgt. Alle Einzelpräparate findest du unter Mineralstoffe.

Häufige Fragen zu Zink

Welche Zinkform ist am besten?

Bisglycinat und Citrat werden beide gut aufgenommen und sind die beiden Formen, die wir führen. Zinkbisglycinat ist ein Chelat, bei dem Zink an zwei Glycin-Moleküle gebunden ist; es gilt als besonders magenfreundlich, weil es weniger mit Phytaten aus Getreide und Hülsenfrüchten reagiert, und wird deshalb oft bei empfindlichem Magen oder pflanzlicher Ernährung empfohlen. Zinkcitrat löst sich gut, ist günstiger und in Studien dem Gluconat in der Aufnahme ebenbürtig.

Zinkgluconat ist eine solide Standardform, Zinkoxid dagegen schwer löslich und am schlechtesten verfügbar – es steckt vor allem in sehr billigen Präparaten. Zinkpicolinat und Zinkorotat werden ebenfalls angeboten, ohne dass ein klarer Vorteil belegt wäre. Wichtiger als die Form ist am Ende die Menge an elementarem Zink pro Tablette und die Einnahme zur Mahlzeit. Mehr dazu im Zink-Ratgeber.

Wie viel Zink pro Tag?

Die DGE nennt für die gesamte Zufuhr aus allen Lebensmitteln 7 bis 10 mg für Frauen und 11 bis 16 mg für Männer – der Wert hängt vom Phytatgehalt der Ernährung ab, weil Phytate aus Vollkorn und Hülsenfrüchten die Zinkaufnahme hemmen. Wer viel pflanzlich isst, liegt am oberen Ende.

Für Nahrungsergänzungsmittel schlägt das BfR eine Höchstmenge von 6,5 mg pro Tag vor; bei Produkten über 3,5 mg sollte man keine weiteren zinkhaltigen Präparate parallel nehmen. Die EFSA setzt die tolerierbare Obergrenze aus allen Quellen bei 25 mg täglich an. Tabletten mit 15 oder 25 mg sind damit Mangel-Dosierungen, die zeitlich begrenzt und am besten nach Blutbild eingesetzt werden. Für die Dauerversorgung reichen 5 bis 10 mg, oft schon über ein Multivitamin.

Brauchen Sportler mehr Zink?

Über den Schweiß geht etwas Zink verloren – je nach Studie etwa 0,5 bis 1 mg pro Liter Schweiß, bei langen Einheiten in der Hitze also durchaus 1 bis 2 mg am Tag. Zink trägt zu einer normalen Eiweißsynthese und zu einem normalen Immunsystem bei. Bei abwechslungsreicher Ernährung mit Fleisch, Milchprodukten und Vollkorn ist der Mehrverlust in der Regel ausgeglichen, zumal die Essensmenge mit dem Training steigt.

Ein moderates Präparat kann sinnvoll sein, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen: sehr hoher Trainingsumfang, vegane oder vegetarische Ernährung mit viel Phytat, Diätphasen mit wenig Kalorien oder häufige Infekte (Kombipräparate dafür unter Immunsystem-Booster). In Sportlerkreisen wird Zink oft als ZMA abends genommen – zugelassene Claims dazu gibt es nur für die Einzelnährstoffe. Im Zweifel den Zinkwert im Serum bestimmen lassen.

Wann sollte ich Zink einnehmen?

Zu einer Mahlzeit, zu beliebiger Tageszeit. Zink auf nüchternen Magen verursacht bei vielen Menschen Übelkeit, besonders bei Dosen über 10 mg – mit etwas Nahrung verschwindet das Problem. Eine Mahlzeit mit tierischem Protein verbessert die Aufnahme, eine sehr vollkorn- und hülsenfruchtreiche Mahlzeit hemmt sie leicht durch Phytate.

Halte Abstand von etwa zwei Stunden zu hoch dosierten Eisen- oder Calciumpräparaten, weil die Mineralstoffe um dieselben Transportwege konkurrieren. Mit Magnesium ist der Effekt kleiner; ZMA kombiniert beides bewusst in abgestimmter Menge und wird abends genommen, laut Herstellerangabe 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafen auf leeren Magen. Für reines Zink ist der Abend ebenso möglich wie der Morgen – entscheidend ist die regelmäßige Einnahme über Wochen. Produkte mit Zink und Magnesium findest du unter ZMA.

Kann man Zink überdosieren?

Ja. Akut führen Dosen über 50 mg zu Übelkeit, Erbrechen und Magenkrämpfen – bekannt vor allem von Lutschtabletten oder versehentlicher Mehrfacheinnahme. Problematischer ist die dauerhafte Zufuhr über der EFSA-Obergrenze von 25 mg täglich: Zink und Kupfer konkurrieren bei der Aufnahme im Darm, und über Wochen entsteht so ein Kupfermangel mit Folgen für Blutbild und Nervensystem. Auch der Eisenstatus kann leiden.

Deshalb gilt: an die Packungsangabe halten, nicht mehrere zinkhaltige Produkte parallel nehmen (Multivitamin plus ZMA plus Zinktablette ist ein typischer Fehler) und hoch dosierte Präparate nur zeitlich begrenzt bei nachgewiesenem Mangel. Das BfR empfiehlt für Nahrungsergänzungsmittel 6,5 mg pro Tag als Obergrenze – mit dieser Menge bist du auch bei zusätzlicher Zufuhr aus Lebensmitteln sicher. Einen Überblick über alle Mineralstoffe bietet die Kategorie Mineralstoffe.

Hilft Zink bei Haarausfall oder Akne?

Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel bei – das ist der zugelassene Claim, und er beschreibt die normale Funktion bei ausreichender Versorgung. Aussagen zur Behandlung von Haarausfall oder Akne sind Krankheitsbezüge, die für Nahrungsergänzungsmittel nicht zulässig sind und die wir hier nicht treffen. Ob ein Präparat etwas ändert, hängt davon ab, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt.

Ein Zinkmangel kann sich unter anderem in brüchigen Nägeln, Hautveränderungen und diffusem Haarausfall zeigen – diese Symptome haben aber viele andere Ursachen, von Eisenmangel über Schilddrüse bis Stress. Der sinnvolle Weg ist deshalb ein Bluttest beim Arzt oder Dermatologen: Liegt der Zinkwert im Normbereich, bringt zusätzliches Zink nichts und kann bei hoher Dosierung sogar schaden. Bei nachgewiesenem Mangel wird gezielt und zeitlich begrenzt ergänzt.

Zink und Testosteron – was ist dran?

Zink trägt zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut bei – das ist ein zugelassener Claim und einer der Gründe, warum Zink in vielen Produkten für Männer und in ZMA enthalten ist. Wichtig ist das Wort „normal“: Der Claim bedeutet nicht, dass zusätzliches Zink den Testosteronspiegel über das Normalmaß anhebt.

In Studien zeigte sich ein Effekt auf das Testosteron nur bei Männern mit nachgewiesenem Zinkmangel, nicht bei gut versorgten Sportlern. Wer sich ausgewogen ernährt, hat von Zink-Megadosen also nichts zu erwarten – außer dem Risiko einer Überdosierung. Für Männer, die wenig Fleisch essen, stark schwitzen oder in der Diät sind, ist eine moderate Ergänzung dagegen vertretbar. Produkte mit Zink, Magnesium und B6 findest du unter Testo-Booster, wo wir sie ebenfalls neutral beschreiben.